Lernen, besser zu lernen
In immer kürzerer Zeit noch mehr erreichen. Das ist der Trend in der heutigen Bildungslandschaft. Abitur nach zwölf Schuljahren, Intensivstudiengänge, Berufsakademien… Kurz gesagt: mehr Leistung in weniger Zeit. Der Erfolg in Schule und Studium hängt weniger damit zusammen, wie lange man lernt, sondern welche Techniken man anwendet. Studenten an der Universität Ulm haben sich diesem Thema angenommen und dazu eine multimediale Lernumgebung entwickelt.
Ja, gelernt haben wir alle schon einmal. Aber wie macht man es richtig? Wieso hat die Liese Müller immer so wenig gelernt und war trotzdem so gut? Lag das an der Intelligenz? Was für uns nicht mehr so aktuell ist, gilt für unsere Kinder umso mehr.
Von den Schulkindern und Studenten wird heutzutage immer mehr abverlangt. Umso wichtiger ist es, dass man seine Zeit nicht mit ineffektivem Lernen vergeudet. Je früher man sich die richtigen Techniken aneignet, desto besser. Im Rahmen des Seminars "Entwicklung multimedialer Lernumgebungen" entstand das Projekt "Lernen, besser zu lernen!". Neun Studenten der Medieninformatik zeigen in ihrem modernen Webangebot, wie effektiver und effizienter gelernt werden kann. Dabei werden Lerntechniken aufgezeigt, Tipps zu Organisation und Selbstdisziplin gegeben und Ratschläge für den Umgang mit Misserfolgen erteilt.
Es spiele keine große Rolle für den Lernerfolg, ob man intelligent sei, sagen sie, sondern vielmehr, welche Technik man anwende. Komplexere Sachverhalte werden anhand von Animationen verdeutlicht. Neben zahlreichen Tipps gibt es auch immer einiges zu „klicken”. Interaktivität steht im Vordergrund. Die Erkenntnisse aus der Lernpsychologie werden hier anschaulich und praxisnah dargestellt. Besonders für 15 bis 25-jährige könnte dieses Lernangebot interessant sein.






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