Wo ist mein Kind? – Der Funk-Aufpasser

Plasma

 "Der kleine Christoph sucht seine Eltern. Bitte melden Sie sich an der Information."
Wer schonmal in einem großen Einkaufszentrum war, kennt diese Sätze, die die Lautsprecher in alle Ecken des Zentrums schallen lassen. Vielleicht hat man es auch schonmal am eigenen Leibe erfahren: Man schaut sich nur einmal schnell ein nettes Kleid oder eine neue Digitalkamera im Geschäft an und schon ist der kleine Abenteurer auf eigene Faust auf Erkundungstour im Einkaufszentrum gegangen. PLAS.MA hilft besorgten Eltern ihre Rasselbande zusammen zu halten.

Das "Person Loss Avoidance System for Mobile Application" (zu Deutsch: Personen-Verlust-Verhinderungs-System für Mobile Anwendung), kurz PLAS.MA, verhalf vier Berliner Informatik-Studenten beim CSIDC (Computer Science International Design Competition) zu einem Platz unter den ersten Zehn.
Das System wird realisiert durch einen oder mehrere Antennen, die in ein Gehäuse mit der Größe einer Fernbedienung eingebaut werden kann, und einem Empfänger, der die Daten der an ihm angemeldeten Antennen auswertet. Dieser Empfänger kann z.B. ein PDA sein, der dann Warnmeldungen ausgibt, sobald sich ein Gruppenmitglied aus dem vorgegebenen Umkreis entfernt. Mittels der Software auf dem PDA kann eine Reichweite (gemeint ist die Entfernung, ab der der Aufsichts-PDA Alarm schlägt) von 20 bis 100 Metern eingestellt werden und auch verschiedene Gruppen angelegt werden, falls man neben seinen Kleinen auch separat den ausbüxenden Mann im Zaum halten will.

Ausführlicher Bericht und Bilder unter: www.heute.t-online.de

Der Abschlussbericht des Projektes (leider nur in Englisch): www.computer.org

Kommentar hinterlassen