Kidsville – die Internetstadt für Kinder

Kidsville Screenshot

Zwei junge Medienpädagoginnen von der Uni Bielefeld hatten Ende der 90-er Jahre die Idee, im Internet eine Stadt für Kinder zu errichten. Entstanden ist ein übersichtliches kleines "Mitmachstädtchen", das auch Jüngeren gefallen dürfte.

Zunächst sollte man sich der "Internet-Ameise" Formi Formica anvertrauen, die den neuen Besucher bei der Hand nimmt und die Einzelheiten der Stadt erklärt erklärt. Zum Beispiel kann man sein eigenes Haus mit Möbeln, Geschirr usw. einrichten oder im "Café Creativ" zum Künstler werden, …

… eigene Gedichte verfassen oder zum Maler werden. Die "Internautenschule" versucht, den Surfer fit für das Internet zu machen, indem z. B. erklärt wird, wie man Internetseiten abspeichert oder eine Suchmaschine bedient. Sogar eine eigene Internauten-Zeitung gibt es.

Die "Zauberburg" hat einige Tricks auf Lager und was es mit der "Toddeltonne" auf sich hat, sollte man selbst herausfinden.

Die Seite wurde mehrfach ausgezeichnet und ist pfiffig gemacht. Allerdings merkt man ihr ein wenig die frühe Entstehungszeit an – heute würde man die Ideen technisch anders umsetzen. Auch fehlt teilweise etwas die klare Linie (weshalb bietet das "Schauspielhaus" z. B. hauptsächlich fototechnische Hinweise?). Dennoch sind die Komponenten mit viel Liebe umgesetzt und allemal einen Blick wert.

kidsville.de

Kommentar hinterlassen