Studie: Computerspiele besser als ihr Ruf
Das Image von Computerspielen hat in der Vergangenheit oft gelitten. Häufig wurde der Konsum von Computerspielen in den Medien als wichtigen Grund für das relativ dürftige Abschneiden deutscher Schülerinnen und Schüler in den PISA-Tests ausgemacht, und nach Amokläufen Jugendlicher stand in der Vergangenheit oft unmittelbar fest, dass das Spielen am Computer den Amoklauf zu einem großen Teil hervorgerufen hat.
Ein deutlich differenzierteres Bild erhält man, wenn man sich die Ergebnisse der Studie Kinder Online 2004 der Agentur NEUE DIGITALE betrachtet.
Auch die Redaktion “Wissen & Bildung” des Bayerischen Rundfunks hat sich die Ergebnisse der Studie angesehen und zusammengefasst.
Danach kommt die Studie unter anderem zu dem Schluss, dass die positiven Aspekte häufig unter den Tisch gekehrt werden. Das Erlernen von Strategien zur Lösung komplexer Probleme, die Entwicklung taktischen Denkens und der Umgang mit Erfolg und Niederlage sind Dinge, die gerade heute als wichtige Bereicherung gesehen werden müssen. Ebenso hat es sicherlich positive Auswirkungen, wenn ein Kind versucht, seinen Eltern, die ein Spiel zunächst nicht im Detail kennen, möglichst anschaulich zu erklären worum es geht und was sie daran interessant finden.
Trotz alledem gilt aber natürlich auch hier, dass es immer auf die Dosis ankommt. Computerspiele dürfen genauso wenig wie das Fernsehen zum “Abstellplatz” werden, wo man Kinder “bequem parken” kann. Vielmehr müssen die Auswahl der Spiele einerseits und andererseits der Zeitrahmen, wie viel ein Kind am Computer spielen darf, eng untereinander abgesprochen und die Absprachen eingehalten werden. Eltern werden insbesondere dazu aufgefordert, sich für die Spiele, die ihre Kinder spielen, zu interessieren, sie sich also von ihren Kindern erklären zu lassen. Außerdem sind es die Eltern, die ihrem Nachwuchs beibringen müssen, zwischen Realität und der virtuellen Welt zu unterscheiden – das geht nur im Gespräch.
Eine Zeitbegrenzung muss sein, denn gewisse Sozialkompetenzen erlernen die Kinder und Jugendlichen nach wie vor im Umgang mit Gleichaltrigen, jedoch sollte im Gegenzug den positiven Aspekten der Computerspiele mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden und nicht alles, was am Bildschirm gespielt wird, von vorne herein verteufelt werden.




4. September 2006 um 16:21
Ich bin 13 jahre altund Sitze den fast den ganzen Tag vor dem Computer. ich habe fast 70 Computer Spiele. Als meine Englisch zensuren Runter das heißt von 3 auf 4 wurdemein Vater Stink sauer dann hat er es auf 1 Stunde begränzt. Daran habeich mich aber nicht gehalten und habe schließlich 1 JAHR Computer verbot bekommen. Jetz suchen wir nach einer Software die man so einstellen kann das man z.b. 1Stunde Computer spielen kann und das dann diese Software sagt noch 10 minuten bis zum Spiel ende und ich dann ausmachen muss. das die Software einem verbietet länger als 1 Stunde und 10 Minuten zu Spielen . Dies muss natürlich vom Atministrator verenderbarsein.
20. Januar 2007 um 16:18
Mein Sohn stellt hier wieder falsche Tatsachen ins Internet. Ich finde dies ungeheuerlich und werde meinen Sohn dafür mit zwei Jahren Computerverbot bestrafen!
Die Zensuren sind nicht von 3 auf 3, sondern von 2 auf 5 gefallen UND nicht nur in Englisch!
Ich werde Ihm jetzt auch 1 Stunde verbieten! Er muss lernen dass er nicht ständig lügen sollte und seine Computersucht sollte er sich eingestehen, denn ich war selbst Computersüchtig und konnte nur durch eine Entzugsanstalt in den USA davon wegkommen.
Damit er dies schneller lernt als ich, habe ich mich entschlossen, ihm eine angemessene Strafe aufzubrummen. Jetzt muss er jeden Tag meine Schuhe putzen und mir eine Stunde von der Ecke aus beim Computerspielen zusehen, dafür habe ich mir extra eine Software gekauft die, genau nach 50 Minuten meldet, dass er aus der Ecke kommen darf.
Mit freundlichen Grüßen zur Community und einer Ohrfeige für meinen dummen Sohn!
Wilfried Böcker
2. März 2008 um 11:05
Sind sie nicht der Meinung das eine solche Art von Bestrafung nicht noch den psychischen Leistungsdruck auf ihren Sohn in beachtlichem Maße steigert. Natürlich ist es klar, dass das exzessive konsumieren von Computerspielen keinesfals eine lobenswerte Freizeitbeschäftigung ist und die schulischen Leistungen keinesfals steigert, allerdings ist gerade großer Druck in der Familie und ein kaltes Familienklima einer der Hauptgründe für die Flucht in die virtuelle Welt und auch für depressionen und in deren Folge der weitere Abfall der Leistungen.
Meine Empfehlung:
Erklären sie ihrem Sohn die Folgen von Computerspielen und geben sie ihm ein liebevolles familiäres Umfeld und vieleicht einen Anreiz für besser Bewertungen in der Schule.
Diese Methode hat in meinem Umfeld schon vielen geholfen und auch noch keinem geschadet.
Mit freundlichen Grüßen
Felix Martens