LeapPad – Lernsystem für Kinder

LeapPad Aussenansicht

Die Firma LeapFrog bietet seit 2004 auch in Deutschland das erfolgreiche Lernsystem “LeapPad” an. Schon im November 2004 nahm der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels e.V. (BVS) das LeapPad in die Liste “Top 10 Spielzeug 2004″ der vielversprechendsten Weihnachtsspielsachen auf. Wir hatten die Gelegenheit dieses Lernsystem einmal näher unter die Lupe zu nehmen und zu testen.

Das LeapPad ist ein interaktives Buch, welches Kinder im Alter von 4-10 Jahren in den unterschiedlichsten Wissensbereichen unterstützen soll. Dazu gehören Lesefertigkeiten, Erkennen von Farben und Formen, Mathematik, Englisch, Geographie und vieles mehr. Je nach Altersgruppe soll den Kindern dieser Stoff auf spielerische Art und Weise näher gebracht werden.

LeapPad Offen

Auf den ersten Blick wirkt das LeapPad wie ein Laptop für Kinder. Nach dem Aufklappen offenbart sich dann das innen liegende Buch und der dazugehörige Stift. Durch eine zu jedem Buch gehörende Speicherkarte, die am rechten Rand des Gerätes eingesteckt wird, ist es möglich mit den Inhalten der einzelnen Seiten zu interagieren, indem man mit dem Stift auf Texte oder Bilder einer Seite tippt. Dadurch werden dann Texte, einzelne Wörter oder Buchstaben vorgelesen, Geschichten erzählt, Gegenstände erklärt oder Spiele gespielt. Die Illustrationen und Geschichten sind altersgerecht und bieten viel Liebe zum Detail. Die Kids können mit dem Stift alle Elemente der Seite erkunden und bekommen dadurch viele interessante Informationen zu einem Thema.

LeapPad Offen

Die Bedienung ist äußerst intuitiv und regt zum ausprobieren an. Die Erzählerstimmen geben immer Hinweise wie es weitergeht und bieten Hilfestellungen an. Sollte in einem Spiel mal eine falsche Antwort gegeben werden, so ist das Feedback dennoch äußerst motivierend gestaltet, um die Benutzer nicht zu frustrieren. Das einzige Manko im Bereich der Bedienung ist der auf jeder Seite befindliche Start-Knopf, der sich immer am linken oder rechten Rand befindet. Wird eine Seite des Buchs umgeblättert, so ist es notwendig mit dem Stift auf diesen zu drücken, um den Inhalt der Seite zu “aktivieren”. Tut man dies nicht, ist noch die alte Seite aktiv und Interaktionen stimmen nicht mit der aktuellen Seite überein, sondern beziehen sich auf die vorhergehende. Man gewöhnt sich allerdings recht schnell daran zunächst den Start-Knopf zu betätigen, deshalb ist es eigentlich kein all zu großes Problem.

Damit das LeapPad nicht nach kurzer Zeit in der Ecke liegt, da es langweilig geworden ist, oder weil die Kinder älter werden und die Inhalte nicht mehr altersgerecht sind, gibt es mittlerweile 9 Bücher zum Nachkaufen und es kommen immer mehr hinzu. Je nach Alter und Interesse können diese dann mit dem LeapPad genutzt werden. Beim Neukauf des LeapPad ist ein Buch dabei, welches Auszüge aus den erhältlichen Büchern beinhaltet und somit einen Überblick über die Inhalte der LeapPad-Bücher bietet.

Die Firma LeapFrog entwickelt die Inhalte ihrer Produkte in Zusammenarbeit mit Pädagogen und Künstlern, um ein hochwertige Qualität sicherzustellen. Insgesamt hat das Unternehmen mehr als 200 Auszeichnungen bekommen und in den USA werden LeapFrog Produkte bereits in rund 25.000 Klassenzimmern eingesetzt.

Der Preis für das Gerät liegt bei ca. 59 Euro und die Bücher kosten zwischen 23 und 25 Euro.

www.leapfrog.de

  1. Ahmet Guneser schrieb:

    Es ist eine Zeitfrage. Man wird bald merken, was für eine Bedeutung das Lernsystem "LeapPad" für unsere Kinder haben wird. Meiner Meinung nach sollte man solche Spiele auf dem Markt in zahlreichen Versionen finden. Das ist die Lern- und Lehrmethodik der Zukunft.

    Dr.phil. Ahmet Guneser

  2. Steffi Nichterwitz schrieb:

    Wir haben lange geschaut, welchen Lerncomputer wir unserer Tochter (4) kaufen, es gibt ja eine riesige Auswahl. Wir haben uns dann für das LeapPad entschieden und es noch keine Minute bereut. Das System ist klar aufgebaut, Kindgerecht und macht immer wieder neugierig – sodass sogar Mama und Papa abends, wenn das Kind schläft, davor sitzen und um die Wette Hauptstätte und Länder zuordnen. Eine wirklich tolle Entwicklung bei der vorallem auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt!

  3. Sabine Gerbig schrieb:

    Hallo! Ich habe vollgendes Problem, mein Sohn hat schon einen von den LeapPad-Computern und so wie es aussieht hat er das Kabel am Ende des Stiftes demoliert. Besteht die Möglich -
    keit nur den Stift mit dem Kabel aus zu tauschen und wieviel würde es kosten? Oder muß man sich jetzt einen ganz neuen Lerncomputer kaufen? Ich bitte um schnelle Rückantwort.
    Vielen Dank im vorraus.

    Mit freundlichen Grüßen.

    Sabine Gerbig

  4. Michael M schrieb:

    Hallo Frau Gerbig,

    die Medienmami hat lediglich über LeapPad berichtet. Der richtige Ansprechpartner für Sie ist der Hersteller: http://www.leapfrog.de/37.0.html

    Beste Grüße,
    Michael Mattes
    Medienmami-Team

  5. Brahim schrieb:

    Hallo, gibt es für LeapPad auch in andere sprachen wie zum beispiel:französisch,arabisch
    Auf eine Antwort werde ich mich freuen.

  6. windjammer schrieb:

    Guten Tag,

    soweit ich weiss, ist es in Frankreich ebenfalls erwerblich . Nur das es dort in Form einer Art Tafel mit einem Ringbuch in Querlage gibt.

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