BPjM berät Kinder und Eltern

Logo der Bundesprüfstelle für jugendgefährdene Medien

Der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen steigt stetig an, die Angebote werden immer vielfältiger – es ist schwer, einen Überblick zu behalten. Eltern und Erzieher werden durch meist subjektive, realitätsfremde und aufgeputschte Berichte, wie beispielsweise von der ZDF-Sendung Frontal21 zum Thema “Killerspiele” (wir berichteten) massiv erschreckt und verunsichert.

Seit dem 2. Mai 2005 bietet nun die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ein Servicetelefon an.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten Fragen zu gesetzlichen Jugendmedienschutz und zur Orientierung im Medienalltag wie zum Beispiel:
Wie reagiere ich angemessen auf die Medienvorlieben meiner Kinder? Wie kann ich verhindern, dass meine Kinder mit Medieninhalten konfrontiert werden, die für sie nicht geeignet oder sogar gefährdend sind? Wo erhalte ich Tipps zu Medien, die für meine Kinder besonders zu empfehlen sind?

Bisher bestand die Aufgabe der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hauptsächlich darin, Medien auf ihre Jugendgefährdung zu prüfen und gegebenenfalls zu indizieren. Seit Anfang 2005 stehen nun zusätzliche Mitarbeiter zur Verfügung, die Kindern und Eltern bei der Bildung von Medienkompetenz helfen wollen.

Das Servicetelefon ist Montag, Dienstag und Donnerstag von 11 bis 15 Uhr und Mittwoch von 17 bis 19:30 Uhr unter 0228 / 37 66 31 erreichbar (außer an Feiertagen). Nähere Informationen gibt es auf der Webseite der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.

  1. Thomas Fuegner schrieb:

    Hatte ich auch mal für wichtig gehalten das Thema. daraufhin hatte ich dieses Produkt
    http://www.Kids-TV-Stop.de
    entwickelt, produziert und verkauft, mit einigen zigTausend Märkern Aufwand:
    Aber “panem et circenses!” ist wichtiger als Kultur, Vernunft, wie ich teuer erfahren mußte. Daher rührt ein Teil meines Zynismus´.
    PISA – Loser und TV- Medien- konsum korrelieren, wie Manfred Spitzer herausgefunden hat.
    Aber bei den Erziehungsprinzipien “mir-doch-egal, Hauptsache, ich hab meine Ruhe!”, oder Kartoffel- Prinzip (“groß werden die von alleine!”) oder “das Kind muß seine Grenzen selber finden!” läuft´s halt so, wies nun mal läuft!
    Allen Eltern viel Glück!
    TF

  2. susan schrieb:

    Uns ging oder geht es genauso. Wir würden gern über dieses Thema in Kigas Info-Abende für die Eltern und Erzieherinnen geben. Haben einen sehr professionellen und pädagogisch wertvollen Vortrag recherchiert. Leitfaden dazu ist eine Broschüre des Bundesministeriums. Nur leider stoßen wir auf Granit. Viele Kigas möchten dieses Thema Medienkompetenz, obwohl es im neuen Bayerischen Bildungs-und Erziehungsplan für Kindertagesstätten steht, nicht in die Tat umsetzen. Sie meinen dies ginge den Kindergarten nichts an, es sollten die Eltern dafür zuständig sein. Jetzt habe ich ebenso einen blog http://blog.angeli24.de darüber gestartet, damit man evtl. andere Stimmen dazu hört. Ich kenne auch gute Ausreden wie: “dafür sind sie noch zu klein, damit müssen sie noch früh genug anfangen.., das reicht noch in der Schule..” Traurig aber war, somit erzieht man sich gleich Fernseh und Computer-Junkies, die nicht gelernt haben, damit kompetent umzugehen oder wissen nicht mal, dass man auch andere Dinge wie Spiele mit dem PC erledigen kann.

    in diesem Sinne, die Hoffnung stirbt als Letztes.
    Susan

  3. Wolfgang Hotopp schrieb:

    Lübeck, 19.12.07

    Sehr geehrte Damen und Herren !

    Bitte, machen sie meine Homepage vor allem unter Kids bekannt ( sollte gleichzeitig als Warnung
    gelten ).
    Noch ein frohes Fest plus a happy new 08.
    Bye

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