Was Hänsel und Gretel noch nicht wussten
Was wir wissen ist, dass es sexuellen Missbrauch an Kindern gibt, dass die Dunkelziffer des sexuellen Missbrauchs an Kindern sehr hoch ist, dass er überwiegend im nahen sozialen Umfeld stattfindet und dass selbstverständlich etwas dagegen unternommen werden muss.
Wo aber setzt man für die Prävention am besten an? Ganz klar: bei den Kindern. Also Prävention durch eine vernünftige, altersgerechte sexuelle Aufklärung.
Die Seite www.peggy-hans.de bietet Eltern und Schulen Hilfestellung. Dies geschieht durch eine kleine abenteuerliche Alltagsgeschichte, in der alle Infos einleuchtend vermittelt werden. Die Kinder in der Geschichte müssen alle möglichen Konfliktsituationen bewältigen und lernen, „Nein!“ zu sagen. Spielerisch lernen die Kinder anhand von kleinen Onlinespielen wie man nein sagen oder die Emotionen in Gesichtern deuten kann. Es ist wichtig, dass Kinder frühzeitig lernen, durch welche Verhaltensweisen sie sich schützen können. Kinder, die selbstbewusst auftreten und bestimmt „Nein!“ sagen können, sind keine leichte Beute mehr.
Es gibt auch ein Buch mit Geschichten von Peggy und Hans. Bei dem Buch handelt es sich um ein Förderprojekt der Stiftung Hänsel und Gretel. Diese Stiftung initiiert und fördert seit 1997 unter dem Motto „Spuren erkennen“ Kinderschutzprojekte, die dem mittelbaren und unmittelbaren Schutz von Kindern vor Gewalt- und Missbrauch dienen.
Für Eltern, Erzieher und Lehrer gibt es zum Buch, dass auf der Seite für 16,95 € bestellt werden kann, noch eine Broschüre, die z.B. Tipps enthält, wie das Gespräch begonnen werden kann.
Ein weiteres Projekt der Stiftung ist die Notinsel. Hierbei handelt es sich um ein großes Netzwerk in Deutschland. Unterschiedliche Geschäfte wie Supermärkte, Banken und Frisörläden stellen sich als Zufluchtsorte für Kinder zur Verfügung.
Hierbei geht es auch nicht nur um den Schutz vor sexueller Gewalt, auch vor fremdenfeindlichen Aktionen gegen Kinder und allen Formen der Gewalt soll hier geschützt werden. Die Geschäfte mit dem Notinsel-Zeichen an der Eingangstüre signalisieren: „Wo wir sind, bist du sicher“.
Das Ziel dieser Initiative ist es, die Straßen und Städte für Kinder zu einem sichereren Ort zu machen. Auf der Seite www.notinsel.de wird das Projekt genau geschildert. Sie erhalten Tipps, was sie und Ihre Kinder tun können und vieles mehr.
Schauen Sie sich die Seite mit Ihren Kindern an, es lohnt sich.





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