School of Rock – Nachwuchskünstler im Klassenzimmer

School Of Rock

Welches Kind träumt nicht davon einmal in einer Band zu spielen? Am Schlagzeug zu wirbeln, am Keyboard in die Tasten zu hauen, am Bass den Rhythmus vorzugeben, an der Gitarre zu rocken oder am Mikrofon die Stimme zu strapazieren. In der Schule werden die musikalischen Fähigkeiten im Musikunterricht zwar gefördert, jedoch deckt sich das Musikinteresse der Schüler nur selten mit dem Lehrstoff.

Linkin Park statt Ludwig van B. – Unterricht dieser Art würde die Aufmerksamkeit im Klassenraum deutlich steigern.

Das Projekt School of Rock nimmt sich genau dieser Sache an und versucht Schülern den „Spirit“ von Rockmusik weiterzugeben. Die Popbastion Ulm führte das Projekt mit Hilfe von Sponsoren diesen Sommer durch.

In dieser Zeit besuchten lokale Musiker samt musikalischem Equipment Schulklassen im Ulmer Umkreis. Jeder der sich mit seiner Klasse für das Projekt anmeldete, durfte sich auf zwei Stunden Schulunterricht der besonderen Art gefasst machen. In den zwei Stunden wurde ein Song aufgenommen, den die Schüler bei einem Abschlusskonzert aller Teilnehmer performen durften.

Der Rockunterricht beginnt mit der Verteilung der Instrumente. Hierbei werden keine Erfahrungen der Schüler am entsprechenden Instrument vorausgesetzt. Man will den Schülern die Möglichkeit bieten etwas Neues auszuprobieren und sie für ein Instrument zu begeistern. Die Begeisterung lässt auch nicht lange auf sich warten wenn die ersten Akkorde durch den Raum hallen.

Nun muss sich die Klasse für ein Lied entscheiden, das sie auf dem großen Abschlusskonzert spielen wollen. Ist die Entscheidung getroffen studieren die Musikcoaches mit den Schülern die Akkorde und Rhythmen sowie den Gesang ein. Nach nur zwei Stunden ist aus einer Schulklasse eine Rockband entstanden, die als Sahnehäubchen „ihr Lied“ auf einem großen Abschlusskonzert vor Publikum zum Besten geben kann.

Der Erfolg dieser Aktion war unverkennbar. So wird der ein oder andere Teilnehmer ein Musikinstrument ganz oben auf dem Wunschzettel stehen haben. Sollten weitere Städte ähnliche Projekte ins Leben rufen, so müssen wir uns um den musikalischen Nachwuchs keine Sorgen machen.

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