Der ideale PC – Eine kleine Kaufberatung – Teil 1

Aerocool ExtremEngine 3T

Man kennt das, Windows braucht 10 Minuten zum starten, in Open Office erscheinen die Buchstaben Sekunden nachdem man die Tastatur betätigt hat und die Festplatte macht auch schon ganz traurige Geräusche. So langsam dämmert es einem, dass es wieder einmal Zeit für einen neuen PC wäre. Wenn sich bei Ihnen nach dem Griff zum lustigen roten Werbeflyer, auf Grund der Produktbeschreibungen der Computersysteme, Fragezeichen über dem Kopf bilden, dann kann vielleicht der folgende Artikel helfen den passenden PC zu finden.

Um die Leistungsfähigkeit eines Systems abschätzen zu können muss man sich die einzelnen Komponenten betrachten. Diese sind Prozessor, Speicher, Mainboard, Grafikkarte, Festplatte sowie Optische Laufwerke. Wenn es denn schon ein neuer Computer sein soll, kommt oft auch noch ein Monitor hinzu.

Im ersten Teil diese Artikels geht es um Prozessor und Speicher, die Fortsetzung folgt dann in der nächsten Woche.

Das „Herz“ eines PC und auch die werbewirksamste Komponente stellt die CPU dar. In aktuellen Systemen kommen fast ausschließlich Prozessoren der Firmen Intel und AMD zum Einsatz. Diese decken gleichermaßen ein breites Leistungsspektrum ab. Die Leistungsfähigkeit einer CPU kann man grob an der Taktfrequenz (oder einer leistungsmäßig vergleichbaren – zu erkennen an einem + in der Namensgebung) ablesen. Diese wird meistens in Gigaherz (GHz) gemessen und man kann damit auch prächtig vor Kollegen und Freunden angeben.

Seit einiger Zeit gibt es auch ein besonderes Feature namens „Dual Core“ in den Ausprägungen „Core Duo“ (Intel) oder X2 (AMD). Damit wird der neuste Stand der Technik bezeichnet bei dem man 2 Prozessoren auf einen packt. Richtig ausgenutzt bekommt man damit annähernd eine Leistungsverdopplung. Bei vielen Taktangaben ist das allerdings schon mit einberechnet – Wenn z.B. ein X2 4800+ heißt, so arbeiten im Inneren zwei Cpus mit jeweils 2400+ . Das Problem dieser Technik besteht darin, dass meistens nur Profi Programme ihre Rechenzeit verteilen können. Kurzum rechtfertigt der höhere Kaufpreis den (noch) minimalen Mehrnutzen meiner Ansicht nach nicht.

Standard (vernünftiges Arbeiten mit den meisten Programmen) : > 2GHz
Komfortabel (ein paar Reserven für die Zukunft) : > 3GHz
High End (richtig Schnell) : > 4 GHz Dual Core

Ein wichtiger Faktor bei der Geschwindigkeit eines PC ist die Speicherausstattung. Meistens bewegt sich diese zwischen 512 Megabyte (MB) und 2 Gigabyte (GB – entspricht 2048MB). Neben der Menge gibt es auch noch die Taktfrequenz des Speichers als Faktor. Ganz grob lässt sich behaupten, dass DDR2 Speicher schneller ist als DDR Speicher.

Standard : > 512 MB DDR
Komfortabel : > 1 GB DDR oder DDR2
High End : > 2GB DDR2

Mehr zum Thema gibt es in Teil 2

Weiterführende Links:
Leistungswerte moderner Prozessoren: http://www.tomshardware.de/cpu/20051103/index.html

  1. Thomas schrieb:

    “Die Welt der Medienangebote wird größer und komplexer, so dass Eltern und Pädagogen leicht den Überblick verlieren können.
    Medienmami.de setzt hier an und bewertet Computerspiele, Fernsehsendungen, Lernprogramme, Bücher, Filme usw. Weiterhin stellen wir Informationen, Neuigkeiten und Veranstaltungshinweise zu medienpädagogischen Fragestellungen zur Verfügung.”

    Gut zu wissen!

Kommentar hinterlassen