Immersives Lernen
Immersives Lernen ist DIE neue Sprachlernmethode an Grundschulen und KiTas.
Der Begriff Immersion kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie eintauchen, bzw. frei übersetzt „Sprachbad“.
Je früher die Kinder mit der neuen Sprache in Kontakt kommen, desto einfacher erlernen sie sie. „Kinder sind Weltmeister im Sprachenlernen“, sagt Henning Wode, emeritierter Professor für englische Sprachwissenschaften in Kiel und Pionier der deutschen Immersionsforschung.
Professor Wode ist auch Vorsitzender des Beirats des GIFIL (German Institut for Immersive Learning).
Das Institut fördert das frühzeitige Einbinden von Fremdsprachen in den Grundschulunterricht und berät und begleitet Medienprojekte, wie z.B. kidsforkids, auf dem Weg zum immersiven Sprachlernen.
Haben Sie sich nicht schon einmal gefragt, woher den ihr Kind sich beim Strandurlaub so selbstverständlich mit anderen Kinder beim Spielen im und am Wasser verständigen kann, obwohl sie nicht dieselbe Sprache sprechen? Dies liegt daran, dass Kinder die Sprache durch ihre Umgebung aufnehmen. Die neue Sprache dient der Verständigung mit den anderen Kindern und erhält ihre Bedeutung aus der jeweiligen Situation heraus; völlig ohne Grammatik und aufbauenden Wortschatz.
„Die Methode funktioniert, weil Kinder die Fremdsprache benutzen, um sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Wie gelernt wird, bestimmt das Kind. Es wählt systematisch aus dem fremdsprachlichen Input aus und erschließt sich dadurch die Struktur der Sprache. Nach fünf bis sechs Jahren erreichen die Kinder in vielen Aspekten das Niveau gleichaltriger Muttersprachler“, erklärt Wode.
Den Anfang des Immersionsprojektes machten drei Hamburger Grundschulen. 70% des Unterrichts findet hier auf Englisch statt. Nur das Fach Deutsch wird auf deutsch unterrichtet.
Die Methode ist sehr erfolgreich und andere Bundesländer ziehen bereits nach und bereiten die Einbindung des immersivens Lernens in ausgewählte Grundschulen vor.
Ich finde immersives Lernen genau die richtige Art an eine Fremdsprache heranzugehen und kann auch, durch eigene Auslandsaufenthalte bestätigt, der These „Je früher, desto besser“ nur zustimmen.
Abschließend noch ein Zitat von DIHK Präsident Georg Braun: “Fremdsprachen zu beherrschen ist eine der wichtigsten Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt [...]“.
Weitere Information unter:
GIFIL
Focus Online: Immersives Lernen
Die drei Hamburger Grundschulen, die bereits Immersives Lernen einsetzen:
Max-Eichholz-Ring
An der Gartenstadt
Rudolf-Ross Gesamtschule



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