Kettenbriefe (Teil 2) – Falschmeldungen
Ein großer Teil der Kettenbriefe, die über das Internet verschickt werden, sind Falschmeldungen (sogenannte Hoaxes). In diesen wird oft vor Viren oder anderen Schädlingen gewarnt, die jedoch meist nicht exisitieren. Viele Menschen leiten diese falsche Warnung dann in guter Absicht treuherzig weiter, ohne darüber nachzudenken, welche Folgen dies haben könnte.
Im privaten Bereich dürfte es momentan nur lästig sein, wenn man viele solcher Warnungen bekommt. Auf geschäftlicher Ebene sind die Konsequenzen jedoch deutlich spürbar. Als Beispiel sei eine Firma mit 600 Mitarbeitern genannt: Angenommen, ein neuer Hoax verbreitet sich in der Firma, und jeder Mitarbeiter verwendet 2 Minuten, um ihn zu lesen und danach entweder weiterzuleiten oder einfach zu löschen. Allein das bedeutet schon den Ausfall von 20 Arbeitsstunden und somit einen Verlust von mehreren Hundert Euro.
Nicht nur Virenwarnungs-Hoaxes werden verschickt, auch weitaus weniger technische Bereiche sind betroffen. So werden Hoaxes dazu benutzt, Firmen in Mißkredit zu bringen oder Rassismus zu verbreiten. Sogar angebliche Terrorwarnungen wurden zusammen mit einer unglaublichen Geschichte verschickt.
Die Links führen zu entsprechenden Beispielen auf der Webseite www.hoax-info.de, die allerlei Informationen zu Hoaxes zusammenträgt. Die Lektüre der dort enthaltenen Informationen rund um Hoaxes und sonstige Kettenbriefe wird wärmstens empfohlen. Insbesondere die Hauptseite gibt wertvolle Tipps zur Erkennung und zum Umgang mit solchen Nachrichten.



Kommentar hinterlassen