Computer werden für Jugendliche immer wichtiger
Computer sind aus unserem Alltagsleben kaum noch wegzudenken. Ob im Beruf oder in unserer Freizeit, Vieles ist ohne den nützlichen “Rechner” kaum noch vorstellbar. Die JIM-Studie 2006 (Jugend, Information und (Multi-)Media), die alljährliche von dem Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest durchgeführt wird, hat nun gezeigt, dass der Computer erstmals in der persönlichen Wichtigkeit von Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren, den Fernseher übertrifft. So würden 26 Prozent den Computer und nur noch 19 Prozent den Fernseher wählen, wenn sie sich für ein Medium entscheiden müssten. Laut Studie haben mittlerweile 98 Prozent der Jugendlichen Zugang zu einem Computer oder zum Internet (92 %). Sogar 60 Prozent haben einen eigenen PC (mit Internet 38 %) im Zimmer stehen.
Auch die Internetnutzung unter Jugendlichen hat zugenommen und zeichnet sich durch eine wachsende Integration in den Alltag aus. So sind es schon mehr als zwei Drittel aller Jugendlichen, die mehrmals pro Woche oder auch häufiger im Internet sind. Der Haupteinsatzzweck ist dabei die Kommunikation über Instant Messenger (wie ICQ oder MSN) und per E-Mail. Aber auch Chaträume sind bei mehr als 25 Prozent eine beliebte Kommunikationsplattform. Ein weiterer wichtiger Faktor für Jugendliche ist das Internet als Informations- und Recherchemedium. Rund 32 Prozent der Befragten setzen das Internet zu diesem Zweck speziell im Bereich Schule und Beruf ein.
An dieser Stelle sei aus eigener Erfahrung zu erwähnen, dass das Internet als Informationsquelle immer mit großer Vorsicht zu betrachten ist. Oft werden durch Suchmaschinen wie Google, gefundene Informationen einfach übernommen ohne diese kritisch zu hinterfragen. Ein Großteil des Angebotes im Internet ist leider qualitativ minderwertig und dies ist besonders für Leute, die im Bereich Schule und Beruf recherchieren, äußerst ärgerlich. Es ist daher immer wichtig, besonders auf die Seriosität der Seiten zu achten und den Inhalten immer mit einem kritischen Blick zu begegnen. Idealerweise sollte man sich bei seiner Recherche also nie auf nur eine Quelle verlassen.



13. Februar 2007 um 09:51
Ist auch eigentlich meine Meinung: Die Kids müssen früh an den PC. Aber was ist mit Leistungsabfall in der Schule. ( Ist bei uns hier gerade mal so an der Tagesordnung ) Lehrer behaupten: Weg vom PC und TV. Und im Zimmer hat der schon gar nichts zu suchen. Wie findet man ein gesundes Maß ? Ich (49) persönlich bin ein Spiele Hasser. PC heißt für mich: Sinnvolles damit betreiben: Word, Exel, Internet, Google earth, Foto- u. Videobearbeitung, usw …….
Gruß HJ