Communities? Freunde finden? Oder mehr?
Wer im Alter von 12-25 Jahren ist heutzutage nicht Mitglied in einer der zahlreichen Communities im WWW. Alle aufzuzählen würde wahrscheinlich länger dauern – auch wenn die größeren wie Beispielsweise StudiVZ, Kwick, … doch eher bekannt sind.
Nur was für einen Einfluss hat eine derartige Community auf Kinder und Jugendliche – im geschätzten Alter von 12-18 Jahren? Freunde finden? Oder mehr?
Da ich selbst auch aktiv in einer dieser Portale war, werde ich versuchen das Innenleben kurz darzustellen:
Es gibt grob gesagt 2 Hauptgruppen von Usern: Die einen nutzen die Community um in Kontakt mit Freunden zu bleiben die man nicht jeden Tag sehen kann. Hier werden ab und an Gästebucheinträge, Kurzmitteilungen oder ähnliches verschickt.
Der andere User ist immer auf der Suche nach neuen Gesichtern – und das beläuft sich meist auf das andere Geschlecht. Dort wird dann manchmal mit Stil oder eben total niveaulos alles versucht. Jüngere optisch attraktivere Mädchen können sich kaum vor der Flut der Nachrichten und unmoralischen Angebote retten.
Und das ist so weil der Versuch leider auch zu oft mit Erfolg verbucht wird.
Die schlimmsten mir bekannten Fälle waren, dass Freundinnen Bilder vom eigenen männlichen Geschlechtsteil des Schreibers gesendet wurden. Dies findet dann meist per EMail statt, so dass es nicht öffentlich ersichtlich ist.
Schockierend!
Kinder haben deswegen in Communities nichts verloren – auch wenn die Webseiten auf den ersten Blick ganz harmlos erscheinen, sind sie durch die Anonymität Plattform für unschöne Handlungen.
Jedoch möchte ich diese Vorgänge auch nicht generalisieren, denn echte Flirtportale wie liebe.de oder ähnlichen sind sehr viel höher im Niveau – nur meist auch nicht so interessant für die jüngere Generation!



16. Mai 2007 um 17:28
Hallo Medienmami Team,
….die meisten gehen sooooo naiv an das Internet herran und wundern sich, dass neben den Vorteilen auch der Missbrauch gegeben ist. Bei Kindern sollten sich die Eltern der Sache annehmen und aufklaeren und die Betreiber der Communities alles zumutbare machen, um zuviel Missbrauch zu vermeiden!
ich finde, dass gerade das Chatten und Kontakte suchen einer der “Motoren” des Internets geworden ist. Klar ist es traurig, dass die Kids nicht mehr rausgehen und dort neue Freundschaften schliessen und neue Freunde finden, aber auch die Communities haben Ihre Vorteile. Themenspezifisch koennen sich Leute ueber Ihre Spezialgebiet austauschen und auch Kinder koennen in Foren ueber Buecher, Spielzeuge etc. diskutieren! Heutzutage ist es fuer jeden Foren und Community Betreiber ein notwendiges Uebel, so gut es geht, durch den Einsatz von vertrauenswuerdigen Moderatoren, den Missbrauch solcher Foren zu verhindert und entsprechende Massnahmen in der Forensoftware einzubinden, um den Schutz eines Kindes zu gewaehren! In gewissem Masse gehoeren aber auch die negativen Erfahrungen zum “Erwachsenwerden im Internet”
28. Mai 2007 um 18:09
ich bin kubaner und ich möchte die mädchen aus deutchland kennenlernen. besonder wenn du in kuba gewesen bist
24. Juli 2007 um 15:24
Freunde finden kann man auch mit der relativ neuen “Talisund” Strategie von Frank Redvoort. Haben in Osnabrück eine solche Gruppe gegründet und finden´s fantastisch – endlich kein Smalltalk mehr …
LG Angelika
24. Juli 2007 um 15:25
.. oje – webseite war falsch. Jetzt richtig: http://talisund.wordpress.com .