Neues zur Initiative One Laptop per Child

Über die Initiative OLPC berichteten wir bereits im Mai dieses Jahres. Der einst als 100$ PC geplante Laptop für Kinder in ärmeren Ländern steht nun kurz vor der Auslieferung. Allerdings wird er nicht 100$ sondern ca. 200$ kosten. Gründe dafür seien Währungsfluktuationen und steigende Kosten für Nickel und Silizium.
Für Leute in Deutschland, die ebenfalls eines dieser Notebooks erwerben wollen, gibt es nun ein Spendenprogramm der Organisation. Dabei kann man für 399$ zwei der PCs bestellen, wobei einer davon gespendet und einem Kind in einem Entwicklungsland übergeben wird. Dies wurde erst möglich gemacht nachdem die Entwickler des One Laptop per Child Projekts auch viele Anfragen aus Industrieländern erhielten. Ursprünglich waren die Computer nur für Schüler in dritte Welt Ländern gedacht. Als Starttermin ist der 12. November geplant.
Laut einem Sprecher der Organisation wird auch bereits mit US Schulen über Großbestellungen verhandelt. Mit der Spendenaktion soll die Finanzierung und die Bekanntheit des Projekts erhöht werden.

Ursprünglich war geplant, die ersten PCs im Oktober zu fertigen, was sich aber laut heise online noch um ca. einen Monat verzögern wird. Nun sollen erst ab November ca. 40000 Exemplare und im Dezember 80000 Stück hergestellt werden. Probleme mit der Software seien für die Verspätung verantwortlich.
Kritiker werfen der Organisation jedoch vor, sich verkalkuliert zu haben. Demnach seien nicht die gestiegenen Produktionskosten oder Softwareprobleme die Gründe für die Verspätung, sondern die geringe Zahl der Aufträge. Man habe mit einer Million Bestellungen von je fünf Entwicklungsländern kalkuliert. Später war jedoch nur noch von einer Mindestbestellung von 250000 Stück die Rede gewesen. Deswegen müsse nun der Preis erhöht werden.



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