Keine Gefahren für Kinder im Internet – FragFINN.de

Für Eltern, die sich Gedanken darüber machen, wo sich ihr Kind im Internet “herumtreibt” gibt es “von der Bundesregierung, der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) sowie zahlreichen Unternehmen und Verbänden aus der Telekommunikations- und Medienwelt” [1] das Projekt FragFINN.
Dieses startete am 29. November 2007 im Rahmen der Initiative “ein Netz für Kinder”. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gab dafür den Startschuss.
FragFINN.de selbst ist eine Suchmaschine mit geprüften Links für Kinder. Außerdem werden ein Browser Plugin und eine Software angeboten, die es ermöglichen, nur noch auf Links, die auch auf FragFINN.de verzeichnet sind, zuzugreifen. Diese Links werden von Medienpädagogen geprüft, regelmäßig kontrolliert und erweitert. So sollen Kinder “die vorhandenen Grenzen des Surfraums nicht spüren. Gleichzeitig sollen sie mit Hilfe der positiven Angebote Medienkompetenz erwerben, indem sie entlang ihrer Interessen und Bedürfnisse das Internet in seiner Breite und Vielfalt nutzen können” [1].
Allgemein können natürlich nur solche Whitelists, das sind zusammengestellte Listen an altersgerechten und als wertvoll befundenen Links, mit 100%iger Sicherheit ein rein kindgerechtes Angebot bieten. Sogenannte Blacklists hingegen, bei denen Webseiten beispielsweise mit pornographischen Inhalten anhand von Schlüsselwörtern ausgeschlossen werden, umfassen nie die komplette “Gefahrenzone” für Kinder.
Das Browser Plugin ist momentan leider erst für den Internet Explorer erhältlich. Eine Version für Mozilla Firefox ist allerdings schon in Arbeit.
Sowohl das Browser Plugin als auch die Software sind einfach zu installieren und werden selbstverständlich kostenlos zum Download bereitgestellt.
[1] Initiative FragFINN – http://www.fragfinn.de/kinderliste/eltern/information.html



2. September 2010 um 19:31
gut