Oma und Frieder

Frieder ist 5 Jahre alt und seine liebste Gefährtin ist seine Oma. Mit ihr kann man alles machen, für alles ist sie zu haben.
Angefangen mit einem “Nickpick”, wie die Oma sagt, bei strömendem Regen im Straßenbahn-Wartehäuschen bis hin zu einem Telefonat von einer Banane über die Wollschnur zum Wollknäuel.

Nicht immer läuft alles nach Frieders Pfeife, was ihm überhaupt nicht gefällt, und er stellt so manches an, damit die Oma ihren Sonntag-Mittag-Schlaf aufgibt oder auch ihr Stricken.

Frieder ist ein ganz schöner Rotzbub und genau deshalb muss er noch einiges lernen.
Aber seine Oma zeigt ihm schon wo’s langgeht, und das auf ihre Weise.

Es wird nicht durchs Schlüsselloch geguckt und man macht keine Scherze über Behinderte.
Mal etwas ruppig und grob geht die Oma mit ihrem Enkel um, doch sie ist immer für Frieder da, wenn’s ihm schlecht geht. Sie hat immer Überraschungen auf Lager und die genau im richtigen Moment.

“Frieder und Oma” eignet sich gut zum Vorlesen oder als Einstiegslektüre für Kinder im Grundschulalter.

Ein kleiner Junge hat mir dieses Buch empfohlen und ausgeliehen. Die 352 Seiten hat er morgens vor der Schule verschlungen wenn Mama und Papa noch im Bett lagen und schliefen. Schon beim Frühstück gab’s dann immer etwas zu erzählen.

Vielen Dank Kevin, auch mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Oma und Frieder – Alle Geschichten in einem Band,
von Gudrun Mebs und Rotraut Susanne Berner,
erschienen im Weltbild-Verlag, ca. 10€

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