Mediaculture-online eine Seite rund um Medien
Auf der Seite Mediaculture-online ist ein reichhaltiges Angebot an Medienpädagogischen und -kulturellen Inhalten gegeben.
Sowohl für Eltern, die sich kritisch informieren wollen, als auch für Lehrer, die sich selbst auf dem aktuellen Stand halten wollen ist hier die richtige Anlaufstelle. Natürlich kann das Angebot auch Schülern eine große Hilfe sein, die an diesen Themen interessiert sind.
Das Angebot ist unglaublich reichhaltig, aber trotzdem sehr gut strukturiert.
Es gibt eine vorbildlich sortierte Bibliothek, in der zu jeder nur denkbaren Thematik in Bezug auf Medien Texte vorhanden sind, die alle als PDF, HTML-Datei oder OpenOffice-Datei verfügbar sind.
Desweiteren findet sich ein Tonarchiv, welches wieder thematisch untergliedert ist (u.a. Vorträge, Politik, Hörspiele, Literatur und Gedichte, Musik), jedes Tondokument ist kurz beschrieben und kann als mp3 geladen werden.
Praktische Kurse und Tipps für die Erstellung von Medieninhalten (Video, Audio, Homepages …), aber auch historische Überblicke findet man unter “Know-How”, zum Beispiel (um nur einen zu nennen) einen Kurs zur Erstellung von Websites, der sich sehr an Menschen ohne große Vorkenntnisse richtet.
Eine speziell auf Lehrer ausgerichtete Rubrik stellt “Unterrichtsmodule” dar. Diese wurde bereits vor einiger Zeit auf Medienmami beschrieben: Mediaculture-online-Unterrichtsmodule
In der Rubrik Medienprojekte, werden allerlei interessante Medienprojekte von unterschiedlichen Autoren präsentiert und verlinkt. Allen gemein ist, dass die Autoren Kinder sind.
Etwas näher möchte ich auf den Punkt “Specials” eingehen:
Dort werden diverse Themengebiete gesondert und vertieft behandelt. So wird über eine Ausstellung zur Thematik “NS-Propaganda” berichtet und gleich sehr ausführliche Hintergrundinformationen geliefert. Wer kennt schon den Unterschied zwischen “Werbung” und “Propaganda”?
Eine lesenswerte Unterrubrik ist auch Jugendmedienschutz, wo Internet, Handy, Computer- und Onlinespiele gesondert besprochen werden, aber auch die gesetzliche Situation dargelegt wird. Zusätzlich wird ein Elternabend wiedergegeben, in dem das Thema “Chat” behandelt wurde.
Sehr schön wird das Thema “Open Content” behandelt, so erfährt der Unwissende, worum es sich dabei handelt, wie man gezielt nach diesen Inhalten sucht und welche rechtlichen Probleme es mit “non-Open-Content” gibt und warum es gerade für den Bildungsbereich wertvoll ist!
Ein weiteres durchaus lesenswertes Thema ist “RFID” (RadioFrequencyIDentification), man findet Information dazu, was “RFID” ist, wie es funktioniert, wo es zum Einsatz kommt etc.
Unbedingt empfehlenswert ist die Rubrik “Vorsicht Bildschirm?” in der sehr ausführliche Texte und Audiodateien zur Verfügung stehen, die verschiedene Standpunkte der Medienforschung beleuchten und den interessierten Leser/Zuhörer sehr ausführlich informieren.
Damit ist bei weitem nicht alles erwähnt, aber vielleicht ein Anreiz geschaffen, sich die Seite einmal selber anzusehen.
Ich kann diese Seite vorbehaltlos jedem empfehlen, der sich bei allem was die Medien betrifft (sowohl die neuen, als auch die klassischen) fortbilden und besser informieren will.




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