Power of Politics – ein realitätsnahes Browsergame

Power of Politics - Logo

Als kostenloses Multi-Player-Browser-Game möchte Power of Politics (kurz PoP) der Politikverdrossenheit in jeder Hinsicht entgegenwirken, so die Intention der beiden Entwickler Tim Preuster und Mag. Peter Merschitz. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Spiels im November 2005 in Österreich, mittlerweile ist das Spiel auf alle deutschsprachigen Länder – also Deutschland, Schweiz und Liechtenstein – ausgeweitet worden.

Power of Politics - Büro

Das Spielprinzip läuft folgendermaßen ab: Jeder Spieler muss in Power of Politics auf Bezirksebene beginnen und kann sich bis auf Bundesebene hocharbeiten, mit guter Planung hat man auch die Chance Bundeskanzler zu werden, davon gibt es im Jahr 52 Stück, da in Power of Politics jede Woche gewählt wird. Am Anfang gründet man entweder selbst eine Partei oder tritt einer bestehenden Partei bei. Über die ganze Woche hinweg kann man nun seine Popularität durch das Wahrnehmen von virtuellen Terminen steigern. Dabei ist zu beachten, und dies macht Power of Politics richtig interessant, dass reale Ereignisse und Nachrichten in die Popularität des eigenen virtuellen Charakters einfließen.

Power of Politics - Medienbericht

Damit dieses Zusammenspiel mit der Realität funktioniert, werden ca. 250 deutschsprachigen Medien durch das Spiel beobachtet und fließen in die Bestimmung der Popularität der virtuellen Politiker ein. Wer also zur rechten Zeit das rechte Thema in seinem Wahlkampf zur Sprache bringt, bringt seine Partei weiter. Außerdem wurde das Spiel von vornherein so konzipiert, dass die Aufteilung der Bezirke der Realität entspricht, das Selbe gilt auch für die Anzahl vorhandener Wähler, durch entsprechende Zahlen des statistischen Bundesamtes.

Ein weiterer Pluspunkt, der Power of Politics zugesprochen werden kann, ist die Gewaltfreiheit, denn in diesem Browser-Spiel kommen die virtuellen Politiker voran, die auf Kommunikation, Miteinander, gute Taktik und entsprechendes Parteimanagement setzen.
Abschließend noch zu erwähnen ist, dass Power of Politics bis ins Detail perfekt gestaltet ist und der Spielspaß dadurch eigentlich nur noch gefördert werden kann.

Ein wirklich empfehlenswertes Spiel und vielleicht haben die Macher ja tatsächlich Recht und die Politikverdrossenheit schlägt bei manch jungem Mitspieler in Interesse für die Politik um, denn die Regierungsbildungen im Spiel ist genau so wie im realen Leben von Kompromissen und Schwierigkeiten begleitet. Hoffen wir, dass diese Parallelität dazu führt, dass manch ein Politiker besser verstanden werden kann.

  1. Browserspiele Fan schrieb:

    Hat doch schon knapp 37.000 Spieler.
    Ich glaube das dieses Spiel bei uns während des Studiums einigen Studiengängen ans Herz gelegt worden ist, um da mal reinzuschnuppern.

    Spiele sind Spiele, Realität bleibt Realität. In diesem Sinne, viel Spaß und große Erfolge beim Spielen.

  2. browsergames schrieb:

    Eine sehr gute idee! Ähnlich der Lernspiele wird hier der spielerishce Effekt genutzt um gezielt Wissen zu vermitteln. Auch wenn es meiner meinung nach die leute nicht in die Politik treiben wird, denke ich dass ein besserer Durchblick in der Politik hilfreich sein kann.

  3. MMORPG Gamer schrieb:

    An sich eine gute Idee. Leider hat die aktuelle Wahl zum Europa-Parlament wieder einen Tiefststand erreicht. Ich glaube auch nicht, dass Leute die sowieso nicht wählen gehen dieses Spiel probieren werden. Aber ich denke für Studenten der Politikwissenschaften oder Leute die sich politisch oder hochschulpolitisch engagieren, bringt dieses Spiel einen kleinen Einblick.

    Nebenbei kann ich noch Ars Regendi nennen.

  4. lalala schrieb:

    seht gut

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