Lernsoftware: Kara der Marienkäfer

Kara der MarienkäferInformatik an Schulen hat oft zurecht den Ruf sehr verstaubt und schülerfremd zu sein.
Dass es auch anders geht, beweist ein Projekt auf http://www.swisseduc.ch
Hier wird Kara der Marienkäfer wahlweise über endliche Automaten (Steuerbefehle werden grafisch als Diagramm erzeugt) oder Java gesteuert. Dies ist kindgerechter als traditionelle Ansätze Kindern das Programmieren beizubringen, da der Schüler direkt am Bildschirm nachverfolgen kann, wie sich die eingegebenen Befehle auswirken. So kann man kinderleicht ausprobieren und tüfteln, bis ein Problem gelöst ist und man sich dem nächsten, schwierigeren Problem zuwendet.
Kara der MarienkäferIn Java wird der Schüler schrittweise in die Objektorientierte Programmierung eingeführt indem man bildliche Objekte und verständliche Befehle hat. So weist “kara.move();” den Marienkäfer an, sich vorwärts zu bewegen, während man mit “kara.turnLeft();” eine Linksdrehung anweist usw.

Der Welteditor schließlich erlaubt dem Schüler sich selbst Welten zum Erproben seiner Programmierkünste zu entwickeln, dem Lehrer um z.B. Schulaufgaben mit eigens angefertigten Aufgaben zu bereichern. Dabei bleibt das Erstellen von “Kara-Welten” so einfach wie ein Malprogramm zu bedienen.

Von großen Nutzen ist das durch JavaKara erworbene Wissen deswegen, weil es normale Javasyntax und Befehle benützt, die ohne Änderung beim “richtigen” Programmieren mit Java weiterverwendet werden.
Das Ganze wird dadurch positiv unterstrichen, dass Kara frei verwendet werden darf, und auch keine kommerzielle Software voraussetzt.

Link:
Kara Seite bei www.swisseduc.ch

  1. bletra schrieb:

    Ich habe mich nach Programmierumgebungen zum Einstieg umgesehen und bin dabei auf scratch, Alice und Blopp gestoßen. Ich könnte mir vorstellen, dass scratch noch motivierender als kara ist.
    Links:
    scratch: http://scratch.mit.edu/
    Alice:http://www.alice.org/
    Blopp:http://www.bloppwelt.de/index.html

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