Tintenherz – Kurzbesprechung zum Film
Ein gutes Buch in einen guten Film umzusetzen, das gelingt nur selten. Wenn die eigentliche Hauptperson in dem Buch dann noch Bücher an sich sind, wird es besonders schwer. Denn während man sehr schön beschreiben kann, wie sich jemand in Buchseiten vertieft, wie er versunken vor dem Papier sitzt, was in seinem Kopf vor sich geht usw., lässt sich dies in einem Film nur schwer darstellen. Wer würde sich schon minutenlang einen “versunkenen Leser” anschauen wollen? Um so mehr hätte es eines einfallsreichen Drehbuches bedurft, um Tintenherz von seiner Filmvorlage in die bewegte Welt springen zu lassen. Nur – neue Einfälle sind in dem Endprodukt leider keine zu sehen. Im Gegenteil: Es ist eine leidlich unterhaltsame Produktion entstanden auf dem Niveau jener “netten” sonntäglichen Fernsehunterhaltungen für kleinere Kinder, die man mal eben “mitschaut” – danach aber gleich wieder vergisst.
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Das ist sehr schade, denn die Buchvorlage hätte wahrlich eine bessere Umsetzung verdient. So reihen sich ein paar kindische Bösewichtiger an eine motorradfahrende Tante, garniert mit ein paar preiswerten digtalen Effekten. Fertig.
Fazit: Ja, man kann den Film ansehen – man macht nichts falsch damit und er hat auch keine besonderen Nebenwirkungen. Wer aber wirkliche und gute Unterhaltung möchte, der hat jetzt einen Grund mehr, zum Buch zu greifen …
Trotzdem: Unbedingt bei unserem Gewinnspiel mitmachen, das nur noch bis Freitag den 19.12.2008 läuft!



17. Dezember 2008 um 17:34
hi habe mal beim gewinnspiel teilgenommen, vielen dank für die aktion. gruß