Leapster von LeapFrog oder Lernen = Spass
Wir haben für euch das Multimedia-Lernsystem Leapster getestet. Leapster ist eine mobile Konsole wie auch Nintendo DS oder PlayStation Portable. Jedoch liegt der Schwerpunkt des Leapsters vor allem auf der Idee „Lernen macht Spass“. Heisst jedes für Leapster vorhandene Spiel enthält ein oder mehrere Lernmöglichkeiten von Deutsch über Englisch bis hin zu Mathematik. Natürlich kommt die Fantasie nicht zur kurz, denn dank Touchscreen kann mit dem Leapster auch gezeichnet werden.
In seiner Grundausstattung beinhaltet der Leapster vier Lernspiele:
In der Formenscheune wird die räumliche und visuelle Wahrnehmung gefördert. Denn die Kinder müssen versuchen Objekte mit verschiedenen geometrischen Figuren nachzubauen.
Im Hühnerstall gilt es Farben, Formen, Buchstaben, Klänge und Zahlen zu erkennen. Dies hat zum Ziel das Gedächtnis zu schulen, da das ganze wie ein Memory-Spiel funktioniert.
Das Spiel Häschen hüft hat einen mathematischen Hintergrund. Das Kind muss hier Aufgaben lösen, um seinen Hasen sicher über den Fluss zu geleiten.
Auf der Farbkoppel ist Kreativität gefragt. Hier gibt es keine Punkte, denn schliesslich kann Kreativität eigentlich nicht bewertet werden. In diesem Spiel können die Kinder Naturlandschaften malen und Tiere in eben diesen platzieren. Zusätzlich können Wetter und Tageszeit beeinflusst werden.
Damit Leapster nicht langweilig wird, können verschiedenste Lernspiel hinzugekauft werden. Viele dieser Lernspiele enthalten Charaktere, welche den Kindern bekannt sind. Es gibt Spiele mit SpongeBog, Nemo oder den Disney Prinzessinnen.
Der Leapster wird grundsätzlich mit Batterie betrieben, hier hat unser Test gezeigt, dass aufladbare Batterien weniger geeignet sind, da sie nach einer guten Stunde Spielspass leer sind. Es besteht jedoch die Möglichkeit den Leapster über ein extra erhältliches Netzkabel durch die Steckdose zu betreiben, was natürlich die Mobilität stark einschränkt. Für zu Hause dürfte dies jedoch den Batterien vorzuziehen sein. Für unterwegs sollten dann auf jeden Fall nicht-aufladbare Batterien besorgt werden, da diese den Leapster über längere Zeit am laufen halten.
Die vier integrierten Spiele bieten einige Lernmöglichkeiten und ebenso Spielspass. Neben den Ausgaben für den Leapster selbst muss jedoch auf jeden Fall eingeplant werden, dass von Zeit zu Zeit neue Lernspiele hinzugekauft werden müssen, sonst liegt der Leapster irgendwann nur mehr in der Ecke liegt, und dazu ist er zu schade.
Abschliessend gilt zu sagen, der Leapster von LeapFrog bietet auf jeden Fall Lernmöglichkeiten für Kinder von 4 bis 10 Jahren. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoller für Schüler als für 4-jährige, da einige der Aufgaben einfach erfordern, dass man zumindest ein wenig lesen kann. Schliesslich nützt es bei diesem Spiel nicht sehr viel, zwar zu wissen, das 2+3=5 ist, wenn man die Zahlen auf dem Bildschirm aufgrund mangelnder Lesekenntnisse nicht unterschieden kann. Hier muss allerdings auch ein Lob ausgesprochen werden. Viele Informationen werden auditiv dargeboten. Wer also den Leapster im Zug oder Flugzeug nutzen möchte sollte auf jeden Fall passende Kopfhörer besorgen, von der Musik und den Tönen ist bestimmt nicht jeder Erwachsene über mehrere Stunden hinweg begeistert.



5. Januar 2009 um 14:29
Das wäre sehr interessant auch für meine Kinder, denke ich! Vielen Dank!