One Laptop Per Child – Teil 1
Bei dem Projekt One Laptop Per Child (kurz OLPC) geht es darum Kinder in Entwicklungs- Schwellenländer die Möglichkeit zu geben die digitalen Medien im Schulunterricht zu verwenden. Das Projekt wurde unter der Bezeichnung 100-Dollar-Laptop in der Presse bekannt.
In einer kleinen Artikelserie wollen wir uns dieses System ein bisschen genauer ansehen. Dieser Artikel dient dazu, das man sich das System auf seinem eigenen System in einer virtuellen Maschine anlegen kann und somit zuhause eigene Erfahrungen zu sammeln.
Zunächst benötigen wir eine Software mit welcher wir virtuelle Maschinen erzeugen und starten können. Es gibts mehere Anbieter solcher Virtualisierungs Software. In unserem Beispiel verwenden wir VirtualBox welches man hier kostenfrei herunter laden kann.
Im nächsten schritt benötigen wir noch ein ISO-Image welches die Software des One Laptop per Child Projekts beinhaltet. Die in unseren Tests verwendete Version bekommt man hier.
Nachdem man VirtualBox installiert hat, und dieses startet erscheint das Hauptfenster der Software. Da es sich um den ersten Start der Software handelt besitzen wir noch keine virtuelle Maschine, um eine neue virtuelle Maschine anzulegen klicken wir zunächst auf Neu, und lassen uns von einem Assistenten führen. In unserem Fall können wir hier bei Name einfach OLPC eingeben, Als Betriebssystem wählen wir Linux, und bei der Version Other Linux aus
Nachdem wir unsere Angaben mit Weiter bestätigt haben,  können wir nun den Hauptspeicher für unsere virtuelle Maschine anpassen. Hier sollte man mindestens 256MB auswählen, für unsere Tests hab ich 512 MB verwendet. Welche Größe man hier verwendet ist abhängig davon wie viel Arbeitsspeicher man in seinem Rechner eingebaut hat. Man darf nicht vergessen das Windows (oder jedes andere Betriebssystem) auf dem die VirtualBox läuft, auch noch etwas vom Arbeitsspeicher benötigt.
Bestätigt man diese Informationen kommt, man nun zu dem Punkt virtuelle Festplatte. Da wir direkt von einem ISO-Image aus starten können wir hier gleich auf Weiter klicken, da wir keine lokale Installation vornehmen. Man bekommt nun noch eine Warnmeldung das wir keine Festplatte hinzugefügt (ausgewählt) haben. Die können wir durch einen klick auf Fortfahren einfach ignorieren.
Nun wird noch eine kleine Zusammenfassung zu unserem System angezeigt, welche wir mit OK bestätigen
In dem Hauptfenster befindet sich nun unser virtuelle Maschine OLPC welche noch ausgeschaltet ist. Wählen wir nun auf diese Maschine aus, so erhalten wir nun auf der rechten Seite Informationen unserer virtuellen Maschine. Hier suchen wir den Punkt CD/DVD-ROM, und klicken auf den blau unterlegten Titel. Es öffnet sich nun ein Fenster, in welchem wir ein paar Einstellungen vornehmen müssen.
Zunächst müssen wir die Checkbox vor CD/DVD-Laufwerk einbinden aktivieren, und dann den Punkt ISO-Abbild aktivieren. Nun wird angezeigt, da wir noch kein Medium besitzen. Hierfür klicken wir rechts neben der Auswahlbox auf das Ordner Symbol mit dem grünen ,Dach‘.
Wir landen nun in einem Fenster wo wir ein neues Medium anlegen können. Hierzu klicken wir oben auf Hinzufügen. in dem Dateiauswahlfenster navigieren wir zu dem Ordner, in welchem wir unser ISO-Image gespeichert haben, und wählen dieses aus.
Dieses Medium wird nun im Manager für virtuelle Medien angezeigt. Wir markieren es und klicken auf Auswählen.
Im nun erscheinenden Fenster klicken wir noch auf OK und haben somit unserer virtuellen Maschine das ISO-Image hinzugefügt.
Nun müssen wir nur noch unsere Maschine auswählen, und dann auf Starten klicken, und nach einem kurzen Moment erscheint dann das Login Fenster der Software des OLPC-Projekts, und wir können anfangen es uns ein bisschen genauer anzuschauen.
Im zweiten Teil werden wir uns dann die bereits installierte Software etwas näher anschauen.



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