One Laptop Per Child – Teil 2
Im ersten Teil dieser kleinen Serie haben wir uns damit beschäftigt wie wir VirtualBox installieren, und OLPC einrichten.
In diesem Artikel möchten wir uns einmal anschauen welche Software bereits mitgeliefert wird, und was hinter den Einzelnen Icons steckt, wenn wir uns angemeldet haben.
Nach dem Start der virtuellen Maschine erwartet uns ein Login Fenster, in welchem wir unseren Namen eintragen. Nach einem klick auf weiter können wir uns noch eine Farbe aussuchen, in welcher unser Menü erscheinen soll.
Zunächst ersteinmal Grundsätzliches zur Bedienung:
Fährt man mit dem Mauszeiger in die Rechte obere Ecke wird die gerade aktive Anwendung von einem Rahmen überdeckt, dieser Rahmen beinhaltet zum einen unten rechts in der Ecke Informationen über den aktuellen Akku Stand, die Lautstärke, und ob ein USB Gerät eingesteckt ist. 
Am oberen Rand des Bildschirm sieht man auf der Rechten seite in der Farbe die man beim start ausgewählt hat die aktiven Anwendeungen. auf der linken seite des oberen Bildschirmrandes befinden sich vier Icons zur Navigation. der wichtigste ist der Kreis mit einem Punkt drinnen, hiermit kommt man zurueck zum Startfenster wo man die Anwendungen starten kann.
Über den Kreis mit dem Quadrat drinnen gelangt man zur letzten Anwendung zurück die man geöffnet hatte. Hat man mehrere Anwendungen geöffnet so erscheinen diese ebenfalls als Icon in dem Rahmen, so kann man schnell zwischen den einzelnen Anwendungen wechseln. Fährt man mit dem Mauszeiger dann über eines dieser Anwendungsicons, so muss man diesen dann einen kurzen Moment darauf belassen, so das sich ein kleines Menü öffnet. Dies ist vor allem wichtig wenn man eine Anwendung schließen möchte
Als erstes wechseln wir von der Favoriten Ansicht in die Listenansicht, so das wir alle Programme angezeigt bekommen, die bereits installiert sind. Hierzu klicken wir oben rechts am Bildschirm auf das Symbol für die Listen Ansicht. Sollten wir später wieder in die Favoriten Ansicht wechseln wollen, so verwenden wir einfach daneben das Favoriten Symbol.
Nachdem wir nun auf die Listen Ansicht gewechselt haben sehen wir also nun so an die 30 Programme . Vor den einzelnen Programmen sehen wir ein kleines Sternsymbol, ist dieses farblich markiert, so bedeutet dies, das unser Programm im Favoriten Menü auftaucht, ist, wenn nicht, dann ist es nur über die Listenansicht verfügbar.
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Physics: Bei Physics handelt es sich um eine Software mit welcher man Physikalische gegebenheiten Testen wie die Schwerkraft, die Bewwegung eines Motors testen kann. |
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Libary:Bei der Libary handelt es sich um ein Programm, mit welchem man sich seine ganzen Dokumente anzeigen lassen kann. Unter anderem besteht die Möglichkeit, das ein anderer User sich von seinem System auf die Libary verbindet (insofern man dies vorher erlaubt hat) und diese durchsuchen kann, um somit dann entweder einzelne Dateien, oder die gesamte Libary herunterladen kann. |
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Paint: ein einfaches Mal Programm, welches schon vorgefertigte Formate mitbringt, wie z.B. Pfeile zeichen, ein Trapez uvm. |
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Record:Mittels Record kann man Bildschirmfotos, Videos oder Ton aufnehmen. |
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Labyrinth: Hierbei handelt es sich um ein Mind Mapping Tool ala MindManager/Xmind, jedoch in einer sehr abgespeckten Version. |
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Poll: Mittels Poll kann man Umfragen erstellen |
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Story Builder: Mittels des Story Builder kann man eine Szene nachstellen, hierzu stehen drei Hintergrundbilder zur Verfügung, auf welche man dann einfach vorgefertigte Personen/Tiere… ziehen kann, und somit beispielsweise ein Konzert nachstellen kann |
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Joke Machine: Hierbei kann der User, ein JokeBook erstellen, und dieses mit anderen Teilen, oder sich deren JokeBooks anschauen. sinngemäß handelt es sich alsoum Witzbücher. Jedoch fand ich bei der Erzeugung eines solchen Jokebooks eher ein Frage Antwortspiel wieder, so das man theoretischnicht nur Witze machen kann, sondern quasi auch Lernfragen mit den passenden antworten erzeugen kann. |
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Memorize: Hier kann man das beliebte Memory wiederfinden, jedoch ist es hier nicht immer so das man das gleich paar finden muss. Wie der Screenshot zeigt, kann es sich auch um eine mathematische Aufgabe handeln, zu welcher man dann das richtige Ergebnis finden muss.
Man kann ebenfalls eigene Karten erzeugen, welche dann entweder im Paar das selbe Motiv haben, oder aber halt wie in bei dem Mathematischen Beispiel, eine Frage und eine Antwort. |
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Colors: bei Colors handelt sich um ein Programm mit welchem man Bilder zeichnen kann, und jeder Schritt dabei aufgezeichnet wird. ist das Bild dann fertig, so kann man sich die Entstehungsgeschichte als Video anschauen. |
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Slider Puzzle: Hierbei handelt es sich um ein Verschiebepuzzel welches man mittels verschieben der Einzelteile wieder zum Gesamtbild bringen muss |
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Jigsaw Puzzle: Das klasische Puzzle nur auf einem Rechner, man muss die passenden Teile finden und zusammensetzen |
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Flip Sticks: hierbei handelt es sich um eine digitale Form des “Daumenkinos” man macht mehrere Snaptshots des Strichmänches, bei welchem man die Armlänge ändern kann, oder aber den Körper um die eigene Achse rotieren lassen kann. Diese aufnahmen kann man dann in verschiedenen Geschwindigkeiten ablaufen lassen. Somit ergibt sich dann eine kleine Animation. Es ist quasi nur eine Art Daumenkino, da die zwischesequenzen zwischen den einzelnen Snapshots “gerendert” werden so das es ein flüssiges Bild ergibt |
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Info Slicer: Hierbei handelt es sich um Tool, welches dem Lehrer die Möglichkeit bietet auf Texte aus dem internet zuzugreifen, diese zu bearbeiten, und zusammenzufassen, und damit Lehrmaterialien zu erzeugen |
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Pippy: Hierbei handelt es sich um eine Programierumgebung für Phyton |
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View Slides: Mit diesem Programm können die Inhalte eines Zipfiles gelesen werden, wenn die darin enthaltenen Datein aufeinanderfolgend Nummeriert sind. Das Project Gutenberg liefert z.B. solche Dateien. Somit kann man z.B. Comic Bücher, Bildergeschichten, oder aber Zeitungsartikel betrachten |
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Speak: Ein animiertes Gesicht welches den Text spricht den man eingibt. |
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Cartoon Builder: Mit dem Cartoon builder kann man einen animierten Cartoon erzeugen, und diese dann als kl. Zeichentrickfilm abspielen lassen. Diehierfür benötigten Bilder sind bereits vorgegeben. |
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Moon: hier erhält man tagesabhängige Informationen über den Monz, z.B. wielange dieser Sichtbar ist. |
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IRC: Hierbei handelt es sich um ein Chatprogramm mit welchem man sich an einem IRC Server verbinden kann. Es wird sich automatisch mit einem Freenode Server verbunden, und man landet in den Hilfe Channels zu Sugar, und OLPC. Wer genaueres zu IRC wissen will kann bei Wikipedia mehr dazu erfahren |
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Turtle Art: hierbei handelt es sich um ein graphisches Frontend fuer eine PSEUDO-Logo Programmiersprache, bei der man eine Schildkröte über den Desktop laufen lässt. Diese Schildkröte kann über logische Operationen gesteuert werden, die man sich aus einer Vorgabenliste einfach zusammenklickt |
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Image Viewer: Mit diesem kleinen Programm kann man sich Bilder anschauen |
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Chat:Hierbei handelt es sich um ein Chatprogramm mit dem man unter anderem mit seiner nahen Umgebung kontakt aufnehmen kann |
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Terminal: hierbei handel es sich um eine Kommandozeile Windows User kennen dies als DOS-Promt, nur ist diese unter Linux wesentlich mächtiger |
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Write:Wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich hierbei um ein Programm mit welchem man Texte schreiben, in welche man dann Tabellen, Bilder etc. einbinden kann. Grundformatierungsoptionen wie fett,kursiv, Schriftgröße ändern… sind ebenfalls vorhanden. |
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Calculate: Hierbei handelt es sich um einen einfach Taschenrechner. |
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Browse: Hierbei handelt es sich um einen WebBrowser |
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Read: hierbei handelt es sich um einen PDF Reader |
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etoys: Hierbei handelt es sich um ein Programm, mit welchem man Animationen gestalten kann, so kann man anhand von Scripts beispielsweise ein Auto fahren lassen, oder auch Bild für Bild Animationen erstellen. Es sind ausreichend Beispiele gegeben nach denen man dann den eigenen Ideen freien Lauf lassen kann. |
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Log: Mit diesem kleinen Programm kann man sich alle Logfiles anzeigen lassen. Dieses Programm ist sinvoll wenn es irgendwo Probleme gibt, da man hier durchaus sehen kann welches Programm oder welche Hardwarekomponente Probleme verursacht. Man sollte jedoch auch erwähnen, das diese Files meistens nur von Anwendern mit Linux/Unix Erfahrung wirklich gut gedeutet werden können, da das ein oder andere eine Linux-Fremden wohl nur wie wilde Ausgaben erscheinen dürften. |
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F reecell: hierbei handelt es sich um um ein Kartenspiel, welches einer Patience Variante entspricht. |
Mit dem ein oder anderen Programm kann man schon ein bischen Zeit verbringen, und manchmal ist dem Spieltrieb keine Ende gesetzt. Also bei meinen kleinen Tests hab ich mich am längsten bei Flipsticks aufgehalten.
Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp, da es sich um ein sogenanntes Live-Image handelt sind nach dem Beenden von Virtual Box alle Einstellungen wieder zurückgesetzt. Möchte man hingegen gerne bei seinem nächsten Test das System so vorfinden wie man es verlassen hat. So wählt man beim schliessen des Virtual Box Fensters einfach “den Zustand der virtuellen Maschine speichern”, nun erscheint unter unserem Eintrag für dieses System “gesichert”. Beim nächsten Start der Maschine geht es dann dort weiter wo man aufgehört hat.





































reecell: hierbei handelt es sich um um ein Kartenspiel, welches einer Patience Variante entspricht.

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